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Donnerstag, 15. März 2012

VON MONTAGSDEMO UND AGENTURSCHLUSS
Die Kämpfe der Erwerbslosen
mit Peter Nowak, Berlin

Sich wehren statt sich zum Opfer machen zu lassen – weder im Alltag noch in öffentlichen Diskussionen. Erwerbsloseninitiativen und kämpferische Erwerbslose hat Peter Nowak in alltäglichen Auseinandersetzungen mit den Angriffen und Zumutungen der Arbeitsagenturen und bei öffentlichen Protesten in den letzten Jahren begleitet: Die Proteste gegen Hartz IV haben die Verhinderung der Gesetze nicht erreicht, waren aber keineswegs erfolglos. Seitdem steht das Thema Repression und Erniedrigung von Erwerbslosen öfter auf der Tagesordnung. Der Widerstand der Betroffenen hält an. Die Palette reicht von den vermehrten Klagen vor den Sozialgerichten bis zu offenen Widerstandsformen wie der Aktion „Zahltag“ und der Kampagne „Keiner geht allein zum Amt“. Peter Nowak stellt die Kämpfe vor und ordnet sie in den Alltag der Erwerbslosen ein. Er fragt nach ihren Zielen und Ergebnissen sowie den Verbindungen zu anderen sozialen Kämpfen.

Peter Nowak (www.peter-nowak-journalist.de) publiziert als Journalist in Berlin zu Ereignissen, Bewegungen und Kämpfen im deutschen Alltag, u.a. in taz, Freitag, Neues Deutschland sowie auf telepolis.de. In seinem Buch „Zahltag. Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV“ (2009) beschreibt und analysiert er die Kämpfe der Erwerbslosen.

im Vortragssaal der
Rosa-Luxemburg-stiftung/Peter-imandt-Gesellschaft
66111 Saarbrücken
Futterstr. 17-19

18.00 UHR